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Bückebergweg 2009


Anfang Oktober sind wir den "Bückebergweg" gewandert. Er liegt im nördlichen Weserbergland, und verbindet die Städte Porta Westfalica und Bad Nenndorf. Laut Beschreibung ist er 58 Km lang, und lässt sich in drei Tagesetappen bewältigen.

Am Freitagmorgen machten wir uns recht früh auf den Weg nach Porta Westfalica. Dort stellten wir unseren Wagen direkt auf dem Parkplatz am Bahnhof ab, und fuhren mit dem Zug nach Bad Nenndorf. Trotz zweimaligen Umsteigens trafen wir dort pünktlich um 11.02 Uhr am Bahnhof ein. Wir gingen an dem Schulzentrum vorbei und die Landstraβe entlang bis in den kleinen Ort "Horsten". Dass es sich hierbei um ein im wahrsten Sinne des Wortes "verschlafenes" Dorf handelt, dokumentiert das folgende Foto aufs Beste :-)



"Beckedorf" hieβ der nächste Ort, den wir querfeldein laufend erreichten. Bis hierher sind wir entweder der Landstraβe entlang oder über Felder gewandert. Doch hier in Beckedorf führte uns der Weg in den Wald. Gut ausgeschildert, hatten wir keine Probleme, dem X11 zu folgen. Kilometer um Kilometer liefen wir durch den Wald. Eine Schutzhütte, die auf unserer Wanderkarte verzeichnet war, entpuppte sich dabei leider als äuβerst baufällig und wenig einladend.




Ohne Einkehrmöglichkeit liefen wir bis in den frühen Nachmittag, bis wir schlieβlich den Abzweig nach Reinsdorf erreichten. Hier verlieβen wir den Weg, da wir in Apelern eine Unterkunft gebucht hatten. Das bedeutete zwar einen Umweg von gut drei Kilometern, wir hatten jedoch nichts anderes gefunden. In Apelern selbst stürmten wir zunächst die erste Bäckerei, die wir finden konnten. Insbesondere unsere "Kaffeetanten" waren doch zunehmend mürrisch geworden wegen dem fehlenden Koffein :-)

Bis zu unserem Hotel war es dann nicht mehr weit. Hotel Berghof hieβ es, und sah von auβen zunächst recht unscheinbar aus. Doch zum Glück entpuppte es sich als richtig gut: Die Zimmer waren zwar kein gehobener Standard, aber sauber, in dem den Hotel eingeschlossenen Restaurant wurde uns wirklich jeder Sonderwunsch erfüllt (und davon hatten wir eine Menge), die Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. (www.hotel-berghof.biz)




Am nächsten Morgen (Samstag) lieβen wir uns nach dem Frühstücksbuffet gegen einen kleinen Aufpreis noch einige Lunchpakete für unterwegs zusammenstellen. Es war der Tag der deutschen Einheit, also ein Feiertag, und somit hatten wir keine Möglichkeit, unterwegs etwas einzukaufen. Zunächst ging es von Apelern zurück nach Reinsdorf. Dort hatte eine Gaststätte geöffnet, ein Umstand, den wir sofort ausnutzen. Dann ging es wieder in den Wald zurück auf „unseren“ X11. Den ganzen Tag folgten wir der immer eindeutigen Beschreibung. Leider gab es unterwegs nirgendwo eine Einkehrmöglichkeit. Auch an einem Steinbruch kamen wir vorbei, hier hatte man Fuβspuren von Dinosauriern gefunden. Wir hielten uns allerdings nicht lange auf, sondern marschierten weiter. Anstrengend war es dann zum Schluss: Die ersten Häuser von Bad Eilsen, unserem heutigem Ziel, waren bereits zu sehen, aber der Weg führte in groβen Kehren langsam bergab, und schien kein Ende nehmen zu wollen. Endlich im Ort angekommen, kehrten wir im ersten Cafe ein, das wir finden konnten. Anschlieβend ging’s dann ab zum Hotel (www.kleineilsen.de). Der Vorteil dieses Hauses: Es liegt direkt am Wanderweg, ein Umweg wie in Apelern war also diesmal nicht nötig.




Sonntagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, ging unsere Wanderung weiter. Wir verlieβen Bad Eilsen, liefen durch den Wald, kamen dabei am Ida-Turm vorbei (www.idaturm.de), und erreichten schlieβlich Bückeburg. Hier fanden wir ein offenes Cafe, und nutzten diese für eine kleine Pause. Dann ging es weiter über Kleinenbremen. Hier führte uns der Weg am Sportplatz vorbei, und dort gab es das einzige Mal auf dem X11 Orientierungsprobleme. Zum Glück waren wir zu fünft, schwärmten in verschiedene Richtungen aus, und fanden so recht schnell wieder auf den richtigen Weg zurück.
Weiter ging es durch den Wald, bis wir schlieβlich Porta Westfalica erreichten. Im Ortsteil Hausberge endete der Weg, und wir liefen noch ein kleines Stück weiter bis zum Bahnhof, wo wir unseren Wagen abgestellt hatten.




Anstrengend, aber schön war es gewesen, unser Wanderwochenende. Fast durchgehend gut ausgeschildert war der Weg, den wir genau anders herum gelaufen sind, als es in dem Flyer beschrieben ist. Was wir uns gewünscht hätten, wäre die eine oder andere Einkehrmöglichkeit am Wegesrand gewesen.


Weitere Informationen im Internet unter
www.schaumburgerland-tourismus.de

Flyer Wanderung Bückeberg-Weg zum Download:
Download flyer







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Wer gerne wandert, der wird auch auf an den "Traumschleifen" im Hunsrück auf seine Kosten kommen.

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