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Halde Hoheward 2008


Zunächst einmal die trockenen Fakten:



Die Halde Hoheward ist ein wichtiger Bestandteil des Landschaftsparks Emscherbruch. Sie liegt im Hertener Süden an der Grenze zu Recklinghausen und soll nach ihrer Fertigstellung (im Jahre 2012) eine Höhe von 152 Meter haben. Sie besteht aus Abraummaterial der Zechen Ewald und General Blumenthal/Haard, und gemeinsam mit der Halde Hoppenbruch (die bereits in den 80er Jahren rekultiviert wurde) bildet sie die gröβte Berghaldenlandschaft im Ruhrgebiet.




So, jetzt geht es aber los.
Startpunkt war für uns die „Drachenbrücke“, die den Stadtteilpark Hochlarmark mit der Halde verbindet. Die Brücke führt Fuβgänger und Radfahrer über die Cranger Strasse und hat die Form eines Drachenskeletts. Der Kopf des Drachen blickt auf die Besucher hinab, und die vielen eingebauten Lichtstrahler machen mich neugierig, wie das ganze hier wohl bei Dunkelheit aussieht

über einen gut ausgebauten Weg wandern wir nach oben. Es ist auch möglich, die Halde auf eine Art Balkonpromenade zu umwandern. Dort befinden sich auch verschiedene Aussichtspunkte, die zu einer Pause einladen.




Wir wählen jedoch den direkten Weg nach oben und stehen erstaunlich schnell auf dem Süd-Plateau, auf dem ein Obelisk steht. 8,65 Meter ist er hoch und dient als Schattenwerfer für eine rund 3.000 qm groβe Horizontalsonnenuhr. Bei einem Durchmesser von ca. 62 Meter ermöglicht sie das Ablesen der Uhrzeit (wahre Ortszeit) und des Datums. Die Funktionsweise ist auf einer Tafel in den Boden vor dem Obelisken eingelassen.




Etwas weiter oben sind einige Metallrohre zu sehen. Wir folgen dem Weg dorthin und stehen kurz darauf vor der Baustelle des „Horizontobservatorium“. Dabei handelt es sich um zwei sich kreuzenden Bögen auf einer kreisrunden Fläche mit einem Durchmesser von ungefähr 90 Meter. Es ist eine Beobachtungsstätte für den Horizont und die dort auf- und untergehenden Gestirne. Da hier Techniken und Methoden aufgegriffen werden, die bis in die Steinzeit zurück reichen, ist eine moderne Anlehnung an Bauwerke wie zB Stonehenge durchaus möglich. Fertig gestellt werden soll das Horizontobservatorium im Herbst 2008. Ich bin gespannt…




Für den Abstieg kann man von hier aus auch eine Treppen-/Stiegenkonstruktion wählen, die über mehr als 500 Stufen hinab auf dem Salentinplatz endet. Wir gehen jedoch den weg zurück, den wir auch hinauf gewählt haben. Und sind uns dabei sicher, bald wieder hierher zu kommen. Schlieβlich wollen wir noch so interessant klingende Dinge entdecken wie den „Himmelssee“, die „Trojaburg“, die „Camera Obscura“, die „Sonnentalarinstallation“, das „Spiegeltelefon“ und noch einiges mehr. Was sich hinter diesen klangvollen Namen verbirgt? Findet es selbst heraus, oder lest es hier, nach unserem nächsten Besuch…


Weitere Informationen im Internet unter
Initia Horae
Ruhr-Tourismus



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