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Motorrad-Reise-Treffen 2016


Was einst als kleines Treffen mit 48 Personen und „Bilder gucken“ begann, hat sich mittlerweile zu einem der größten deutschen Treffen dieser Art gemausert. Bereits zum 20. Mal luden Ralph Wüstefeld und Thomas (Speedy) Andres zum Motorrad-Reise-Treffen nach Gieboldehausen ein und über 400 Motorradreisende kamen, um vom 2. - 4. September 2016 dabei zu sein. So wie auch wir …

Freitag um kurz nach 18:00 Uhr rollen wir auf das Gelände des Hotel Niedersachsenhof in Gieboldehausen. Dort, auf den großen Grasflächen rund um das Hotel, findet das Treffen statt. 25,- Euro kostet es in diesem Jahr, in dem Betrag enthalten ist neben Zeltplatz und zweimal Frühstück auch das Programm, das an diesem Wochenende angeboten wird. Eingecheckt wird im „drive-through-Verfahren“, man muss also gar nicht vom Moped absteigen.


Einfahrt zum Treffen
-> Einfahrt zum Treffen


Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben, machen wir einen Rundgang über das Gelände. „Moped gucken“ ist angesagt. Hier finden sich neben normalen Motorrädern auch jede Menge individuell umgebaute Maschinen. Aber auch zum Teil recht pfiffige Details gibt es hier zu sehen, in erster Linie rund um das Thema „Gepäck“. Noch ist es nicht übermäßig voll, trotzdem ergeben sich erste Gespräche mit den andern Motorradfahrern.


Da steckt viel Arbeit drin
-> Da steckt viel Arbeit drin


Nützlicher Anhänger
-> Nützlicher Anhänger


Die Mutter aller Reisetourer
-> Die Mutter aller Reisetourer


Auch der eine oder andere Exot ist hier zu sehen
-> Auch der eine oder andere Exot ist hier zu sehen


Anschließend lassen wir den Abend dann am zentralen Lagerfeuer ausklingen. Dort gibt es neben Getränke auch zwei Stände mit Essensangeboten. Es wird ein schöner Abend mit Gesprächen und Pläneschmieden.





Samstagmorgen, nach dem Frühstück, machen wir uns auf zu unserem zweiten Rundgang. Mittlerweile ist es voll geworden, die Motorräder stehen dicht an dicht, die Zelte ebenfalls. Mit dem Kaffeepott in der Hand schlendern wir durch die Reihen, es macht Spaß, sich hier in Ruhe umzusehen. Auffällig sind die vielen Africa Twins, die gefühlt 1/3 aller Motorräder ausmachen und somit die BMW’s in den Hintergrund verdrängen. Ein echter „Exot“ bin allerdings ich mit meiner Versys. Gerade mal eine weitere Kawa sehe ich hier, das war es dann auch schon. Macht mir aber nichts, denn ich fühle mich wohl auf meinem Maschinchen :o)


Beim Rundgang: Menschen, Maschinen und Zelte
-> Beim Rundgang: Menschen, Maschinen und Zelte


Motorrad an Motorrad; Zelt an Zelt
-> Motorrad an Motorrad; Zelt an Zelt


Die Motorräder müssen teilweise in Zweierreihen geparkt weren
-> Die Motorräder müssen teilweise in Zweierreihen geparkt werden


Gegen 11:00 Uhr machen wir uns dann auf den Weg direkt zum Hotel „Niedersachsenhof“. Auf dem Vorplatz vor dem Eingang sind verschiedene Pavillons aufgebaut. Hier bieten Firmen ihre Produkte rund um das Motorrad an. Touren, Zubehör, Bekleidung, Zeitschriften, Sitzbänke und Jubiläums-Shirts sind im Angebot. Außerdem gibt es heute einen Service des TÜV-Nord, bei dem man sein Motorrad zur HU-Abnahme vorführen kann.


Vor dem Eingang zum Hotel haben Firmen ihre Pavillons aufgebaut
-> Vor dem Eingang zum Hotel haben Firmen ihre Pavillons aufgebaut


Beim stöbern an den verschiedenen Ständen vergeht die Zeit bis 11:30 Uhr recht schnell. Dann öffnet das Hotel „Niedersachsenhof“ seine Pforten und gemeinsam mit vielen anderen strömen wir in den Dia-Saal, wo gegen zwölf Uhr das Programm beginnt. Zunächst begrüßen uns Ralph und Speedy, bevor anlässlich des zwanzigsten Jubiläums einige Gratulanten zu Wort kommen. Und danach starten dann die Vorträge. Den Anfang machen Frank Hähnel und Stefan Niggenaber von den „Dunehoppes“. In „Versprochen ist versprochen II“ schildern sie ihre Tour einschließlich Sohnemann Nummer II durch die Wüsten der USA. Anschließend berichtet Doris Krumey-Schröder mit schönen Bildern von ihrer Reise, die sie über die Panamericana durch Peru und Boliven führte. Nach einer Mittagspause erzählt Manfred Hoffmann über seiner Fahrt von Dresden nach Kapstadt, die er etappenweise über mehrere Jahre absolviert hat. Der anschließende Vortrag von Sven Degenhardt „Die Entdeckung der Welt“ hat dann nichts mit Motorradfahren zu tun, sondern dreht sich um geografische Namensgebungen: Wieso heißt es „Amerika“, „New York“ oder „Brasilien“? Sven gibt die passenden Antworten. Den Abschluss nach einer kurzen Kaffeepause macht Joshua Steinberg mit seinem Vortrag „Mein eigener Weg“. Der 25 jährige war mehrere Monate in Afrika unterwegs und erzählt hier sehr schöne Geschichten über diese Reise.


Im Dia-Saal
-> Im Dia-Saal


Im Dia-Saal
-> Im Dia-Saal


Im Dia-Saal
-> Im Dia-Saal


Es ist bereits fast halb sieben, als wir den Saal verlassen. Uns haben die Vorträge gut gefallen, nun ist es Zeit für das Abendessen. Das Angebot ist reichlich, wir haben die Qual der Wahl. Gegen 21:00 Uhr beginnt dann die Livemusik. Die Band um F. Wilfried legt los wie die Feuerwehr und recht bald tanzen und singen viele vor der Bühne mit.


Livemusik mit Fucking Wilfried
-> Livemusik mit 'Fucking Wilfried'





Der Morgen danach … ist leider nass. Nachdem an den letzten beiden Tagen überwiegend die Sonne schien, regnet es am heutigen Sonntagmorgen. Frühstück im Regen, Zeltabbau im Regen, Motorrad beladen im Regen – schade, das der Wettergott nicht noch ein wenig gewartet hat mit dem feuchten Gruß von oben. Trotzdem hat es uns gefallen und wir sind uns einig, dass wir nicht zum letzten Mal hier waren.


Hier geht es zum MRTWer im nächsten Jahr dabei sein möchte, kann sich hier informieren:

www.motorrad-reise-treffen.de

Vielleicht treffen wir uns dann ja dort ;-)



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